Update: Ortstermin bei den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB) 28. 06. 2023 

Nach wie vor haben wir als Bürgerinitiative viele Gespräche und Meetings mit Entscheidungsträgern, Verantwortlichen aus der Politik und betroffenen Akteuren. Um einen kleinen Einblick zu vermitteln, was dabei bereits alles erreicht wurde, hier ein kleines Update von dem Ortstermin mit den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB) am 28. 06. 2023, der eine Weiterführung der Workshopreihe mit der StEB zur Aufarbeitung des Starkregentages 14. 07. 2021 darstellt. In dem Termin wurden wir darüber informiert, was die Verantwortlichen der StEB seit dem letzten Workshoptag aus 2022 unternommen haben. Hier ein Auszug aus den vorgestellten Aktivitäten und Ergebnissen: 

1. Um die Kapazitäten der Hochwasserschutzsysteme realistisch und faktenbasiert beurteilen zu können, wurde ein umfangreiches Gutachten der Firma Hydrotec in Auftrag gegeben, dessen erste Ergebnisse demnächst vorliegen werden. Durch Simulationenn mit einem Rechenmodell der SeEB können aber jetzt schon zum ersten mal Rückschlüsse über die Dimensionierung des Gesamtsystems gezogen werden und daraus sinnvolle, datenbasiere Maßnahmen für mögliche Verbesserungen des Starkregenschutzes abgeleitet werden. 

2. Derzeit werden verschiedene Möglichkeiten geprüft, um die Retentionsräume in Köln und Bergisch Gladbach zu maximieren. Ziel ist es, die Wassermengen, die direkt in den rrh. Randkanal eingeleitet werden, zu reduzieren und somit das Überschwemmungsrisiko für Dünnwald zu minimieren. 

3. Da der Hochwasserschutz für Dünnwald nur im Zusammenspiel aller beteiligten Akteure verbessert werden kann, wurde die Zusammenarbeit mit den Akteuren (StEB, Wupperverband, Köln,  Gladbach, Strundeverband  zuständigen Unteren Wasserbehörden und sogar der Bezirksregierung Köln) dauerhaft verbessert. Weitere Maßnahmen sollen an einem „Runden Tisch“ mit allen Akteuren abgestimmt werden.  

4. Derzeit wird die Betriebsanweisung des Hochwasserückhaltebeckens neu geschrieben, was ebenfalls zu einer Verbesserung des Hochwasserschutzes für Dünnwald führen würde. 

5. Die beschädigten Absperrschieber im Einlaufbauwerk HRB Diepeschrath müssen dringend repariert werden, hierzu befindet man sich in der Vergabephase. 

6. Haus Haan bekommt die druckdichten Kanaldeckel. Dadurch soll ein Abschlag von Wasser aus dem rechtsrheinischen Randkanal in den Wassergraben und den Innenhof von Haus Hann vermieden werden. 

Weitere Vororttermine zwischen der Bürgerinitiative und der StEB sind in Vorbereitung. Dabei sollen Maßnahmen für küftige Überschwemmungsereignisse am Katterbach / Mauspfad abgestimmt werden. 

Sobald Details zu den oben genannten Maßnahmen vorliegen, informieren wir zeitnah. 

Fazit: Wir haben schon echt viel erreicht und bewegen uns auf einem sehr konstruktiven Weg. Wir erwarten zeitlich kurzfristig eine Umsetzung des Hochwasserschutzschutzes für unsere Veedel Dünnwald und Höhenhaus. 

Unser Dank geht hierbei an die Verantwortlichen bei den Stadtentwässerungsbetrieben Köln für die kooperative Zusammenarbeit und die tolle Unterstützung.


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